Samstag, 14. April 2018

Rezension " Gestorben ist noch lang nicht tot " von Penny McLean




  • Ansata Verlag
  • Hardcover
  • 283 Seiten
  • 2018
  • ISBN: 9783778774953
  • 22 Euro

Klappentext:
Ein Schleier des Vergessens umgibt die jenseitige Welt, deshalb wissen wir nicht, was nach dem Tod passiert. Penny McLean jedoch, die ohne diesen "Schleier" geboren wurde, kann sich genau an die immateriellen Dimensionen erinnern, aus denen wir kommen und in die wir zurückgehen werden. Fesselnd und detailliert beschreibt die Bestsellerautorin, was ab dem Moment des Sterbens geschieht, wie die Seele anschließend zu den Planetensphären und wieder zurück zur Erde reist. Und sie zeigt, wie sich jeder von uns auf seinen "letzten Umzug", das Dasein im Jenseits und auf die nächste Inkarnation vorbereiten kann.

Ein bahnbrechendes Buch, das die Gewissheit vermittelt: Der Tod ist nicht das Ende, sondern die Heimkehr in eine Heimat, die jedem lieb und vertraut ist!

Mit einer großen, vierfarbigen Faltkarte, die die Reise der Seele durch die Planetensphären illustriert.
(Quelle: Ansata Verlag)

Kurze Zusammenfassung:
Ich lebe, wie ich leben will .... aber was hat das mit meinem Tod zu tun?
Das Leben, so wie wir es kennen und täglich erfahren, ist mit dem Sterben der körperlichen Hülle zu Ende.
Doch unser Dasein besteht aus mehr als nur unsere sterbliche Hülle. Das wir zu unserem Körper auch noch eine Seele besitzen ist für viele Menschen unbestreitbar und das Leben ist für diesen Teil unserer Persönlichkeit nach dem Tod des Körpers noch lange nicht vorbei.
Dieser Teil wird auch Astralkörper genannt und der Astralkörper setzt unser Leben über den Tod hinaus fort und die Qualität dieser Seelenreise wird durch unser irdisches Leben mitbestimmt.




Ob es die Reise durch astrale Sphären ist oder unsere nächste Reise auf der Erde, maßgeblich gestalten wir beides durch unsere tägliche Handlungen und Gedanken.
Das kann bedeuten, dass wir nach dem Sterben des Körpers erst einmal eine lange Phase der Erholung brauchen oder vielleicht bestimmte Qualitäten erlernen und vertiefen müssen.
Egal, welche Aufgaben oder Reifeprozesse unseren Astralkörper nach dem irdischen Tod erwarten, für jede Qualität gibt es eigene Sphären und diese Sphären befinden sich mitten in unserer 
Galaxie .....




Fazit:
Vor einiger Zeit habe ich auf einem Flohmarkt die Trilogie der "Überseele 7" von Penny McLean gekauft.
Eigentlich hatte ich nicht wirklich Ahnung davon um was es sich dabei handeln könnte, doch der Klappentext hat sich sehr spannend gelesen. Eine Überseele auf einer hektischen Reise durch die Zeiten um etwas zu reparieren....Super.
Nachdem ich diese Bücher durchgelesen hatte, war ich überrascht. Penny McLean hat eine spannende, mitreißende, lustige und sehr, sehr weise Geschichte geschrieben, in der man in tiefe Geheimnisse des Bewusstseins und der Seele eintaucht.
Das hat mich sehr fasziniert und als ich jetzt dieses Buch hier entdeckte, musste ich es mir doch auch anschauen.
Dies ist jetzt kein Roman mit einer fortlaufenden Geschichte, sondern ein esoterisches Fachbuch, dass sich auch mit der Seelenreise beschäftigt.
In einem sehr klugen Aufbau führt uns das Buch von unserer äußeren Hülle und dem tagtäglichen, oberflächlichen Leben, hin zu den einzelnen Bestandteilen unserer Seele und dem Bestreben jener Seele zu reifen und zu reisen.
Die Beschreibungen McLeans sind sehr schlüssig und sehr leicht nachzuvollziehen und sie gleitet zum Glück nicht in schwere esoterische Kost ab, sondern schreibt mit viel Humor, sodass das Lesen auch bisweilen sehr vergnüglich ist.
Penny McLean geht es auch nicht darum, dass der Leser nach der Lektüre "glaubt" oder "geläutert" ist, es geht ihr vielmehr darum uns Denkanstöße zu vermitteln und die Chance eines bewussteren Lebens zu ergreifen.
Ich fand ihr Buch sehr tröstlich, denn ich mag die Vorstellung eines Lebens nach dem Sterben sehr.
Mein Mann ist früh verstorben und der Gedanke, dass er wirklich noch irgendwo ist, tut mir gut.
Ich kann nicht sagen ob es stimmt was Penny McLean schreibt, ich muss auch nicht glauben oder beweisen oder es als Unsinn abtun.
Sie hat die Fähigkeit so zu schreiben das man es annehmen und so stehen lassen kann.
Auf jeden Fall hat sie mir viele, viele Denkanstöße verpasst, die mir eigentlich nur gut tun können.
Alleine die Tatsache, dass sie immer wieder erklärt, dass wir uns Realitäten schon selber schaffen und unser Leben auch ein Spiegel unseres Innenlebens ist, hat mir reichlich Denkstoff gegeben.





Wenn wir geboren werden, tragen wir den Tod schon in uns. Doch im Laufe des Lebens entfernt sich unser Bewusstsein und unser Verstand immer mehr vom Tode, bis hin zu seiner Verleugnung.
Mir hat es gut getan die Entfernung zum Tod kurzzeitig etwas zu verkleinern und mich ihm von einer positiven Sichtweise anzunähern.
Ich bin mir auch sicher, dass ich bald noch etwas von Penny McLean lesen werde, denn mir gefällt ihre Art zu schreiben und und ich finde vieles von dem, wie sie Menschen und die Welt sieht, sehr klug.