Sonntag, 5. November 2017

Rezension " Blutroter Sonntag " von Nicci French



  • C. Bertelsmann Verlag
  • Taschenbuch
  • Frieda Klein Band 7
  • 448 Seiten
  • 2017
  • ISBN: 9783570103166
  • 15 Euro


Klappentext:
In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn - sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?

Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt - denn es sind alle bedroht, die sie liebt ...
(Quelle: C.Bertelsmann Verlag)

Kurze Zusammenfassung:
Unter den Bodendielen in Frieda Kleins gemütlichen Wohnzimmer wird die Leiche des Privatdetektiv Stringer gefunden.
Stringer war eigentlich auf Reeve angesetzt und nun liegt er tot in Friedas Rückzugsort.
Für Frieda ist eigentlich sofort klar, das dahinter nur Dean Reeve stecken kann. Doch anscheinend geht es nicht um den Privatdetektiv, denn kurz darauf wird Friedas Nichte Chloe entführt und zwei Tage gefangen gehalten.
Leider ist das immer noch nicht das Ende der Übergriffe auf Friedas Leben. Reuben, ihr bester Freund wird brutal zusammengeschlagen und noch immer glaubt ihr keiner, dass Dean Reeve wieder da ist.
Als allerdings Alexej, Josefs Sohn, entführt wird, weiß Frieda, dass tatsächlich nicht Reeve hinter den anderen Taten steckt, sondern Jemand, der Reeve ebenbürdig werden will und der Frieda Klein immer näher kommt.
Als der Mörder noch nicht einmal vor Friedas Patienten halt macht, muss Frieda handeln ...


Fazit:
Hier hat Nicci French mal wieder einen klasse Krimi abgeliefert. Sehr spannend, sehr englisch und süchtig machend.
Leider, leider habe ich aus der Frieda Klein Reihe bisher nur "Böser Samstag" gelesen und blicke von daher noch nicht so ganz die Rolle, die Dean Reeve spielt. Die Geschichte war trotzdem sehr gut zu lesen und auch gut zu verstehen, allerdings glaube ich, wäre sie noch spannender, wenn ich etwas mehr verstehen würde, was es mit Reeve auf sich hat.
Mir kam hier Frieda Klein stiller und trauriger vor, als in "Böser Samstag", aber hier wird Frieda ja komplett bedroht. Also nicht nur sie selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld.
Sehr schön fand ich, dass sich die Figuren seit dem letzen Band sehr entwickelt haben und damit auch die Beziehungen gewachsen sind.
Dadurch hatte ich ein Gefühl des Voranschreitens, den Eindruck einer Dynamik, die von einem Buch zum nächsten Buch springt.
Ich muss tatsächlich die ersten 5 Bücher unbedingt und ganz dringend lesen, am besten noch, bevor der 8. und letzte Band der Frieda Klein Reihe erscheint.
Allerdings bin ich irgendwie strickt dagegen, dass diese Reihe enden soll, denn Frieda Klein ist eine ganz tolle Hauptfigur. Nachvollziehbar, lebendig, mit Ecken und Kanten hat sie mein Herz erobert.
Ich kann nur nicht so ganz nachvollziehen, warum sie immer marschieren, wandern und spazieren muss ;) ( Scherz ;) )
Auf jeden Fall hat Frieda Klein mit mir einen neuen Fan, der nun ungeduldig auf den nächsten Band wartet.

Vielen Dank an den C.Bertelsmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.





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